Telekom

Der Bonner Telekommunikationskonzern Deutsche Telekom AG ist im Rahmen der zweiten Postreform im Jahr 1995 gegründet worden. Der Bund war der alleinige Hauptanteilseigner und im November 1996 folgte unter der Leitung des neuen Konzernchefs Ron Sommer der Börsengang, der von einer groß angelegten Werbekampagne mit Manfred Krug begleitet wurde. Im Jahr 1999 und 2000 kamen neue Aktien auf den Markt. Sein Monopol auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt verlor die Telekom im Jahr 1998 wovon die Wettbewerber in Form einer Wettbewerbsgleichheit profitierten.

Die Breitbandtochter T-Online AG kam im Jahr 2000 an die Börse und im Sommer des gleichen Jahres ersteigerte die Deutsche Telekom AG eine UMTS-Lizenz. Die Übernahme der beiden US-Mobilfunkanbieter Powertel und Voicestream für rund 40 Milliarden Euro stärkte das Mobilfunkgeschäft des Unternehmens. Heute ist T-Mobile USA eine der profitabelsten Konzerntöchter.

Der Konzern ist in die Geschäftsbereiche T-Com (Festnetz), T-Mobile (Mobilfunk), T-Online (Internet) und T-Systems (Systemhaus) aufgegliedert worden. Seit April 2010 ist die Telekom allerdings in die Telekom Deutschland GmbH und T-Systems aufgeteilt. Die Marken T-Mobile und T-Home wurden aufgegeben. In der Geschäftseinheit werden alle Aktivitäten des Privatkundengeschäfts der Bereiche Mobilfunk, Festnetz, Internet und IPTV gebündelt.

Im Geschäftsjahr 2009 belief sich der Jahresumsatz auf 64,6 Milliarden Euro und es wurde ein Gewinn von 6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Es sind über 250.000 Mitarbeiter bei der Telekom beschäftigt. Rund 11,5 Millionen DSL-Anschlüsse und 26,2 Millionen Festnetzanschlüsse zählt das Unternehmen. Der Mobilfunkbereich hat 39 Millionen Kunden. Seinen DSL-Kunden bietet der Konzern eine Bandbreite von bis zu 50 Megabit pro Sekunde bei den DSL-Anschlüssen. Auf dem deutschen DSL-Markt ist die Deutsche Telekom AG der führende Anbieter.

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