Geldautomaten werden von den Kunden und den Banken gleichermaßen geschätzt. Die Kunden mögen die praktische Selbstbedienung, das Bargeld auf dem Kreditkarten – Konto selbst abzuheben. Sogar Fremdwährungen können manche Automaten ausgeben. Die Information über den derzeitigen Kontostand und viele weitere Transaktionen sind unkompliziert möglich. Vielen Kunden gefällt das Geld abheben am Bankomaten auch, weil sie dadurch auch lange Wartezeiten am Bankschalter vermeiden. Für die Banken hat dies auch gravierende Vorteile, sie ersparen sich hierdurch viel Personal. Schon aus diesem Grund möchten sie in punkto Sicherheit gar nicht so viele Informationen über Sicherheitsmängel streuen. Besser ist es, wenn die Kunden nicht so genau wissen, dass diese schon ausgesprochen lange gravierende Mängel und Sicherheitslücken haben. Die meisten Banken zeigen sich bei Diebstählen an den Bankomaten jedoch sehr kulant. Der Bankomat lässt sich durch Gauner ziemlich einfach manipulieren und hier sind die Geldinstitute auch gefordert, den Kunden Ersatz zu leisten.
Sicherheitsmängel werden unter der Decke gehalten
Die Bankomaten-Hersteller sind sich mit den Geldinstituten jedenfalls ziemlich einig: „Wir schweigen das tot“. Automaten, von denen bekannt ist das sie sich manipulieren lassen, würden von den Kunden gemieden und das gilt es zu verhindern. Die so genannte Black-Hat-Konferenz klagte schon lange über die mangelnde Sicherheit der Bankomat-Software. Doch wie schon vorher erwähnt, haben die Bankomaten-Hersteller und auch die Banken kein Interesse an der Verbreitung dieser Thesen. Die Betreiber könnten dies auch wegen möglicherweise hohen Kosten für das Beheben der Mängel unter dem Teppich halten. Kunden wünschen sich jedoch in Zukunft mehr Schutzmechanismen. Solche sollten trotz des Kostendrucks eingebaut werden, damit fehlerhafte Stellen nicht mehr vorhanden sind.