Der Ausbau von LTE

In den letzten Wochen ist viel über die neue Mobilfunktechnik LTE zu lesen. LTE, das steht für Long Term Evolution, soll den bisherigen Standard UMTS ablösen, für den es die UMTS Flatrate gibt, und für hohe Geschwindigkeiten über das Funknetz sorgen. Die großen Anbieter bauen ihre Funkleitungen immer weiter aus und ab April bietet mit der deutschen Telekom, auch der größte Mobilfunkbetreiber LTE Tarife an. Aber was bringt LTE eigentlich für den Endverbraucher?

LTE – Netzabdeckung und Geschwindigkeitssteigerung

Ein wichtiger Faktor des neuen Standards für Datentarife über den Mobilfunk ist die gestiegene Geschwindigkeit. Sowohl mit Smartphones als auch mit einem LTE-Stick können nun bis zu 100 Mbit/s erreicht werden. Damit ist es erstmals möglich, auch im mobilen Netz mit Geschwindigkeit wie in den eigenen vier Wänden zu surfen. Dadurch werden sich gerade im Hinblick auf die mobile Nutzung einige Dinge verändern. Wer über einen LTE-Stick verfügt kann mit einer höheren Netzabdeckung rechnen und zeitgleich das mobile Surfverhalten gänzlich dem eigenen Geschmack anpassen. Die Zeit in denen der Abruf von Videos oder hochintensiven Dateninhalten schwierig war, sind mit der Einführung von LTE vorbei.
Ein weiterer wichtiger Vorteil von LTE ist die Netzabdeckung in abgelegenen Gegenden. Die grauen Flecken auf der Breitbandkarte in Deutschland werden verschwinden und überall in der Bundesrepublik werden hohe Datenraten erreicht.

LTE-Ausbau läuft auf Hochtouren

Die Mobilfunkanbieter, allen voran Vodafone, Telekom und O2, arbeiten mit Hochdruck an der Umrüstung ihrer Netze. Bereits seit Ende des vergangenen Jahres bietet Vodafone die ersten Tarife an – Telekom und O2 ziehen in den nächsten Monaten nach. Es kann also damit gerechnet werden, dass bereits in naher Zukunft die ersten Tarife für den mobilen Datenstrom verfügbar sein werden und man nicht mehr mit DSL ins Internet gehen muss.

 

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